Programm der Geowissenschaftlichen AG Gifhorn für das Jahr 2024

Stand: Freitag, 19.01.2024, 16.00 Uhr

Bis Freitag, 19.01.2024, wurden weitere Informationen zu den nächsten Vorträgen Workshops und Exkursionen eingepflegt. Weiterhin wurde eine Erreichbarkeit zur Anmeldung der Aktionen von K. Dyck hinterlegt. Und zuletzt wurde der Hinweis 1 aktualisiert.

Hinweis 1: Der Termin für das Goldwaschen für Kids im August wird ersatzlos gestrichen. Es wird ausdrücklich auf den themengleichen Termin am 02.07.2024 hingewiesen.

Hinweis 2: Die Exkursion am 10.04.2024, Grasleben, ist bereits ausgebucht.

Hallo, lieber Freundeskreis der Geowissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft,

nach langer Zeit mit stark eingeschränkten Aktivitäten treffen wir uns am 12. März 2024 und nehmen unsere regulären Veranstaltungen wieder auf. Wir würden uns freuen, wenn unser umfangreiches und abwechslungsreiches Programm für 2024 auf reges Interesse stößt und danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Unsere Veranstaltungen sind für alle Interessenten offen und Gäste sind immer herzlich willkommen! Viel Spaß beim Lesen unserer Veranstaltungsankündigungen.

Rainer Bartoschewitz

Suche nach Fossilien des Unter-Campan (Alter etwa 80 Mio. Jahre) auf dem „Grund des Oberkreide Meeres“ in der Gemeinde Vordorf.

Fossilien dieser Fundstelle sind im Naturhistorischen Museum in Wien ausgestellt. Kammerrath Grotrian (Braunschweig) teilte Director Hörnes (K.K. mineralogisches Hof-Cabinet Wien) folgendes zu diesem Fundort mit (Jahrbuch der k. k. geologischen Reichsanstalt, 13. Bd., Jahrg. 1863, Heft II, S. 40):  „Die Fundstätte befindet sich bei Vordorf, im königl. hannoverschen Amtsbezirke Gifhorn, zwei Stunden nördlich von der Stadt Braunschweig, in einer flachen Gegend, die von Haide- und Moorstrecken durchzogen, mit ihren Raseneisensteinen, Diluvialmassen und erratischen Geschieben vollständig den Charakter der norddeutschen Ebene an sich trägt. So wenig diese Gegend einen landschaftlichen Reiz besitzt, so wenig bietet sie im Allgemeinen dem Geologen. Dennoch vermag ein Gegenstand die Aufmerksamkeit zu fesseln und das ist die obere Kreide, welche aus dem Schuttlande sporadisch hervortritt, und in Folge von Aufgrabungen behufs der Mergelgewinnung für die Landwirthschäft, einen vortrefflichen Einblick gestattet. Die festeren Kreidekalkschichten fanden früher Verwendung als Chaussee-Baumaterial; indessen ist ein für diesen Zweck angelegter Steinbruch längst ausser Betrieb.“

Vorträge:

Treffen: Historisches Museum Schloss Gifhorn um 19.00 Uhr

12.03.24: Der Wohlen-Berg Komplex – eine Stauchmoräne: Dr. V. Plack: Infos: s. unten
14.05.24: Kataster der Geschiebe-Funde im Landkreis Gifhorn: R. Bartoschewitz: Infos s. unten
13.08.24: Sedimente des Harzer Bergbaus im Landkreis Gifhorn: B. Noltemeyer
08.10.24: Fundstellen, Ausrüstung, Methoden und Bestimmung – Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung für (Hobby-) Geologen: K. Dyck
10.12.24: Sedimentärgeschiebe im Landkreis Gifhorn: Dr. A. Popp

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Eine „Carbonat-Bombe“ für die Geowissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft

Weniger gefährlich, als es klingt: Die neue „Carbonat-Bombe“.

Aus Mitteln des Museums- und Heimatvereins Gifhorn konnte für die Geowissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft eine „Carbonat-Bombe“ bzw. ein „Calciocarbometer“ zur Bestimmung des Kalkanteils in mineralischen Stoffen angeschafft werden. Das Gerät eignet sich zur Schnellbestimmung von Carbonat in Gesteinen, Mineralien, Böden, Baustoffen, Schlacken, Scherben usw. Die Bestimmung des Kalk-Gehaltes in sedimentären Gesteinen ist in der Petrologie zur Eingruppierung von besonderer Bedeutung (Kalkstein, Mergel, Ton und deren Untergruppen) und lässt in Verbindung mit dem Gefüge und der Korngröße Rückschlüsse auf deren Bildungs- und Umweltbedingungen zu.

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