Songlines: Konzert mit „Arjomi“ im Historischen Museum Schloss Gifhorn

Am Samstag, 21. Februar um 17 Uhr verwandelt sich die Kasematte des Historischen Museums Schloss Gifhorn für ca. 90 Minuten in einen ganz besonderen atmosphärischen Klangraum. Die vierköpfige Akustikgruppe „Arjomi“ aus Braunschweig präsentiert im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Songlines – Wanderungen im Australischen Outback“ ein außergewöhnliches Konzert, das traditionelle und experimentelle Elemente miteinander verbindet.

Foto: Arjomi
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Der Wolfe Creek Krater und die Regenbogenschlange

Vortrag von Rainer Bartoschewitz, Geowissenschaftliche AG Gifhorn

Der Wolfe Creek Krater ist der zweitgrößte Meteoritenkrater der Welt, in dem Teile eines Meteoriten entdeckt wurden. Die einheimischen Djaru Aborigines nennen den Krater „Kandimala“, hier stieg in ihrer Traumzeit-Geschichte eine Regenbogenschlange aus dem Boden.

Im Rahmen des Vortrags wird Rainer Bartoschewitz über die Entstehung des Kraters und die Bedeutung der Regenbogenschlange berichten.

Termin: Mittwoch 01. April 2026 um 18 Uhr im Historischen Museum Schloss Gifhorn

Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden sind willkommen

Der Wolfe Creek Krater – Vitrinenausstellung

Im Rahmen der Sonderausstellung „Songlines – Wanderungen im australischen Outback“ im HMSG präsentiert Martin Seth Bilder, u. a. vom Wolfe Creek Krater, einer Impakt-Struktur, die durch den Einschlag eines Riesenmeteoriten entstand. Derartige Impakte sind einzigartige, kurzzeitige, hochenergetische geologische Prozesse. Die ergänzende Vitrinen-Ausstellung von Rainer Bartoschewitz erläutert, wie der Wolfe Creek Krater vor etwa 100.000 Jahren entstand und zeigt Material der beim Einschlag aus dem Krater herausgeschleuderten veränderten irdischen Gesteine, aber auch dort entdeckte Meteoriten-Fragmente des ursprünglich ca. 15 m großen Projektils.

Die Vitrinen-Ausstellung kann vom 01. Februar bis 06. April 2026 im Historischen Museum Schloss Gifhorn besucht werden.

Jahresabschluss im Museum

Zum Jahresabschluss 2025 hatte der Museums- und Heimatverein Gifhorn in die Kasematte des Historischen Museums Schloss Gifhorn zu einer Führung durch die Sonderausstellung und zu einer gemeinsamen Kaffeetafel eingeladen. Siegmar Liebig begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und bedankte sich bei Birthe Lehnberg und Anette Thiele für die Vorbereitung der Kaffeetafel.

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Sonderausstellung: Songlines – Wanderungen im Australischen Outback

Fotoausstellung von Martin A. Seth und Erik Arkadi Seth im Historischen Museum Schloss Gifhorn vom 08.11.2025 bis zum 06.04.2026

Vater und Sohn brachen zu einer gemeinsamen Reise in die wilde Kimberley-Region auf – ein Abenteuer, das sie tief in den äußersten Norden Westaustraliens führte. Mit einem Allradcamper fuhren sie auf staubigen Pisten, durchquerten Flüsse und wanderten durch enge, tief eingeschnittene Schluchten. Inmitten dieser unberührten Landschaft spürten sie die Weite, die Stille und die Kraft der Natur – und teilten Momente, die sie für immer verbinden werden. Das Museum zeigt eine Auswahl der beeindruckenden Fotografien, die auf dieser ungewöhnlichen Reise entstanden sind. Zudem erwarten die Besucherinnen und Besucher ausgewählte Exponate sowie spannende Einblicke in die faszinierende Kultur und Geschichte der Aborigines.

Mir zur Freude, Euch zum Nutzen: Carl Friedrich Gauß` Wirken für die Wissenschaft

Sonderausstellung im Historischen Museum Schloss Gifhorn

Carl Friedrich Gauß (geb. am 30.04.1777 Braunschweig, gest. am 23.02.1855 in Göttingen) zählt zu den größten Wissenschaftlern aller Zeiten. Seine Forschungen auf den Gebieten der Astronomie, Mathematik, Geodäsie und Physik waren von bahnbrechender Bedeutung und sind bis heute Grundlage zahlreicher Errungenschaften in Naturwissenschaft und Technik.
Vor rund 200 Jahren erhielt Gauß von König Georg IV. den Auftrag zu einer Gradmessung von Göttingen nach Hamburg. Die Arbeiten sollten zur Bestimmung der exakten Erdgestalt beitragen. Diese Vermessung wurde 1828 auf das gesamte Königreich Hannover ausgedehnt. Die Vermessung erfolgte mit Hilfe der Triangulation, einer Dreiecksvermessung. Gauß‘ Entwicklung des Heliotrops ermöglichte es, mit Hilfe von Sonnenstrahlen die Messpunkte sehr exakt anzuvisieren.

Mit dieser Königlich Hannoverschen Landesvermessung wurde die Basis für eine genaue Kartographie für Handel und Verkehr geschaffen. Die Arbeiten waren somit insbesondere für die auszubauende Infrastruktur von großer Bedeutung.

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Der NDR im Historischen Museum Schloss Gifhorn

Der NDR war im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu Gast. Unter der Rubrik „Hallo Niedersachsen, Mein Lieblingsplatz“ filmte und interviewte Frau Doretta Farnbacher vom NDR unsen Zweiten Vorsitzenden Martin Seth in den Räumlichkeiten des Museums. Martin Seth stellte das Museum als seinen Lieblingsplatz vor und erzählte von seinen ehrenamtlichen Aufgaben als Fotograf für das Museum. Der Beitrag kann in der NDR-Mediathek angeschaut werden.

Bei den Dreharbeiten (Foto: privat).

Von brüllenden Löwen und zischenden Schlangen: Die Zerstörung der Stadt Gifhorn am 20. Juni 1519 aus historisch-archäologischer Perspektive

Der 20. Juni 1519 war ein Schicksalstag für die heutige Stadt Gifhorn. Im Zuge der sogenannten Hildesheimer Stiftsfehde, einer der blutigsten Kriege in unserer Region am Übergang zur frühen Neuzeit, waren Tage zuvor bereits Peine, Burgdorf und Meinersen überfallen und zerstört worden. Nun stehen die calenbergisch-wolfenbüttelschen Truppen mit ihren Geschützen vor den Toren Gifhorns, das bald darauf ebenfalls geplündert und zerstört wird. „Anno domini … wart Giffhorn und andere blecke und dorppe affgebrandt“. Mit diesen dürren Worten berichtet das Gifhorner Ratsbuch über das einschneidende Ereignis. Um mehr zu erfahren, müssen andere Quellen – historische und archäologische – wie ein Puzzle zusammengesetzt werden. Dieser Aufgabe stellen sich der Historiker Lennart Bohnenkamp M.ed. und der Archäologe Dr. Ingo Eichfeld in ihrem gemeinsamen Vortrag am Mittwoch, den 6. März 2024, 18 Uhr, im Historischen Museum Schloss Gifhorn.

Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Die Gifhorner Welfen. Alte und neue Welten in unruhiger Zeit“ statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Einladung zur Jahresabschluss-Veranstaltung am 1. Dezember 2023

Zur Zeit läuft im Historischen Museum im Schloss die Sonderausstellung
„Die Gifhorner Welfen Alte und neue Welten in unruhiger Zeit“.

Margarethe, die Hofdame der Herzogin Klara, wird Sie durch die Ausstellung führen und Ihnen Spannendes aus einer unruhigen Zeit erzählen. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen mit hoffentlich toller Aussicht auf Gifhorn im Café Weitblick im Mühlenquartier.

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

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